
Als Tierhalter behandeln wir unsere vierbeinigen Freunde wie Familienmitglieder. Sie bereichern unser Leben mit so viel Liebe und Freude, dass wir ihnen nur das Beste bieten wollen: beste Betten, Spielzeug, Leinen und vor allem bestes Futter. Viele gehen davon aus, dass „Premium“- oder „vom Tierarzt empfohlene“ Nassfutter die beste Wahl sind. Doch aktuelle Forschungsergebnisse und Testberichte haben neue Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Tierfutter aufgeworfen und weisen auf PFAS und andere giftige Chemikalien in Tierfutter hin, darunter Schwermetalle und Verunreinigungen aus Verpackungen.

Die Kernbotschaft ist nicht Panik. Es geht um Bewusstsein: darum zu verstehen, wo Verunreinigungen in die Lieferkette gelangen können und welche praktischen Maßnahmen das Risiko verringern können.
Untersuchungen haben den Fokus verstärkt auf PFAS in Tiernahrung gerichtet, eine große Gruppe synthetischer „Ewigkeitschemikalien“, die in bestimmten Materialien (darunter auch einigen Lebensmittelverpackungen) zur Fett- und Wasserabweisung eingesetzt werden. PFAS werden als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet, weil sie in der Umwelt persistent sind und sich mit der Zeit anreichern können.
Einige Studien zur PFAS-Belastung von Haustieren deuten darauf hin, dass Hunde und Katzen messbare PFAS-Werte aufweisen können, möglicherweise aufgrund ihrer gleichbleibenden täglichen Nahrungsaufnahme. Daher betrachten Experten für Tierfuttersicherheit PFAS mittlerweile nicht mehr nur als Umweltproblem, sondern als Teil eines umfassenderen, langfristigen Belastungsmusters.
Dies beschränkt sich nicht auf einen einzelnen Markt. Tests und Berichte haben in verschiedenen Regionen Bedenken hervorgerufen, unter anderem bei Tiernahrungen, die stark auf Fisch basieren (wo Bioakkumulation ein Problem darstellen kann), und bei Futtermitteln, die hochverarbeitete Zutaten verwenden.
Unabhängige Analysen haben zudem auf die Risiken von mit Schwermetallen belastetem Tierfutter hingewiesen. Substanzen wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Arsen wurden mitunter nachgewiesen. Zwar bedeutet das bloße Vorhandensein nicht zwangsläufig eine Schädigung (die Dosis ist entscheidend), doch die wiederholte Exposition ist es, die die Sicherheit von Tierfutter in den Fokus rückt, insbesondere bei Haustieren, die jahrelang täglich dasselbe Produkt fressen.
Potenzielle Kontaminationswege lassen sich im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen:
Warum ist das besorgniserregend? Wiederholter Kontakt mit bestimmten Schadstoffen kann langfristig zu chronischen Entzündungen und oxidativem Stress beitragen. Obwohl Krebs und Organerkrankungen multifaktoriell bedingt sind (Genetik, Alter, Lebensstil, Umwelt), interessieren sich Forscher zunehmend dafür, ob eine langfristige Aufnahme von Schadstoffen über die Nahrung ein mitwirkender Faktor sein könnte, insbesondere bei zweimal täglicher Exposition über Jahre hinweg.
Aus diesem Grund wird die Sicherheit von Nassfutter für Hunde oft zusammen mit der Verpackung und der Herkunft der Zutaten diskutiert, da Nassfutter häufig in Dosen abgefüllt wird und daher anfälliger für bestimmte Kontaminationswege sein kann.
Sie müssen nicht alles von heute auf morgen umstellen. Diese Schritte können dazu beitragen, Risiken zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit von Tierfutter zu verbessern:
Unsere Haustiere schenken uns bedingungslose Liebe. Das Mindeste, was wir tun können, ist, bewusste Entscheidungen hinsichtlich ihrer täglichen Ernährung zu treffen, insbesondere angesichts des wachsenden Bewusstseins für PFAS, giftige Chemikalien in Tiernahrung und allgemeinere Kontaminationsrisiken.
Chemwatch Wir unterstützen Unternehmen dabei, die Sicherheit von Tiernahrung durch eine verbesserte Chemikalienkontrolle bei Inhaltsstoffen, Verpackungen und in der Lieferkette zu stärken. Unsere Plattform unterstützt das Management von Sicherheitsdatenblättern (SDB) für Verarbeitungshilfsstoffe und Verpackungschemikalien, die Dokumentation von Inhaltsstoffen und Lieferanten sowie Compliance-Workflows, die die Rückverfolgbarkeit und Risikobewertung verbessern. Für Hersteller und Lieferanten Chemwatch kann dabei helfen, eine einheitlichere „Quelle der Wahrheit“ für das Chemikalienmanagement aufzubauen, Teams bei der Identifizierung potenzieller Gefahren (einschließlich PFAS-bezogener Bedenken) zu unterstützen, die Änderungskontrolle zu managen und eine sicherere und transparentere Produktverantwortung zu fördern.
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